Jun
Träume
Posted by Olli as Gedanken und Gedichte
Ausgekramt und ausgepackt. Durch ein ICQ-Gespräch wieder in Erinnerung gekommen und gefunden:
Träume
Jeder Träumt schön und mal schlecht,
nur bei mir – ist jeder Traum das reinste Gefecht.
Ein Gefecht zwischen Leben und Tod,
am Ende ist alles Rot.
Rot wie die Liebe die ich vergebens suchte,
rot wie die Flüssigkeit die ich blute,
rot wie ein Licht, wohin jeder starrt,
rot wie der Boden auf dem Meine Freundin starb.
Träume kommen und gehen,
doch Erinnerung bleiben bestehen.
Bestehen als entsetzliche und grausame Geschehen,
trotz des Mutes, werde ich sie nicht bestehen.
Ich träumte von Dir, nachts standest Du im Mondenschein,
aber es ist ein Traum – zu schön um wahr zu sein.
So schön der Traum auch war, so regnete es nachher rot,
und kaum als ich zu Dir gerannt warst Tot.
Sind Träume Deutungen des Schicksal Schmieds?
Es sind Träume über die ich lange Schwieg.
Doch sollte man reden – über solche Träume,
und das solltet jeder – Du und ich,
nicht morgen, nicht gleich, sondern heute,
solche Träume vergess ich nicht.
Schöne Träume sind mir fremd,
wer solche Träume träumt – der rennt.
Der rennt so schnell wie er kann,
rennt vor dem Ungewissen Wesen weg,
es zieht mich in seinem Bann,
viele Hindernisse sind im Weg.
Hindernisse aus Fleisch und Blut,
aus Holz und Stein,
rennen ist gut, wie schnell muss ich sein?
So schnell wie der Adler in der Luft,
es ist so kalt wie in der Gruft.
Heulen und Kratzen an der Türe,
keiner kann sich vorstellen,
welche Angst ich spüre.
Jede Nacht plagen mich Träume die mich verfolgen,
doch ohne Schlaf spürrt man schnell die Folgen.
Kaum schließt man Augen und hat sich diese gerieben,
schon sind blutige Sätze an die Wand geschrieben.
Schrecken und Angst jede Nacht,
ich freue mich auf den Morgen wo ich erwach!
Das Bett nass als hätte es geregnet,
doch ich bin jetzt wach und fühl mich gesegnet.
Auf das die Nächste Nacht kommen werde,
wo mich dunkle Gestalten jagen werden.
Die nächste Nacht ist gekommen,
ich bin den Träumen nicht entronnen.
Die Nacht ist Kalt und Dunkel,
machmal sieht man Sternen funkeln.
Ich laufe umher und such das Licht,
die Nacht legt mir einen Dunklen Schatten ins Gesicht.
Obwohl mir die Gegend ist bekannt,
verlauf ich mich – ich bin zu weit gerannt.
Verfolger sollte man entrinnen,
bevor ich verlier alle meine Sinnen.
Ich fühl mich wie ein Kind,
jung und klein -
ich den Weg nicht find,
ich komm net heim!
Ich lauf im Kreise, bis es ist ganz leise.
Stille so unheimlich wie ein Grab,
oder wie sich öffnet ein vergrabener Sarg.
Ich sehe Lichter in der Ferne,
dahin würde ich gehen gerne.
Dort müssen Menschen sein,
die mir helfen können.
Doch als ich setz mein Bein,
gibt es kein entrinnen.
Mein Leben ist ein Hauch des Waldes,
des Untiers das wird vor mir stehen balde.
Schnaufen, Groß und Wütig,
meine Hände werden blutig.
Das Blut fließt den Körper herab,
wo es mich wohl getroffen hat?
Ich verspürte keinen Schmerz,
doch als ich mir an die Brust fass..
fehlt mein Herz.
Ein blutiges Loch groß und tief,
ich gerade meinen Namen hören rief!
Eine Stimme lachend, rauh und dunkel:
“Geschlagen hat Deine letzte Stunde!”
Das ist was ich träumte letzte Nacht,
und soll jeder Sterben der drüber Lacht.
Niemanden wünsche ich solche Sachen,
ich hoffe ihr hört in Euren Träumen kein grausames Lachen.
Mai
Doofer Tag – Doofe Woche
Posted by Olli as Gedanken und Gedichte, Media Markt
Kopfschmerzen, ganzen Tag allein auf Arbeit, ganze Woche allein auf Arbeit, keinen Tag frei – nur Gemaule, schönes Wetter und erst Abends zu Hause. Das wird echt ne schöne Woche, außerdem bin ich heute wieder total doof drauf, nachdem ich dann gestern meinen Bilderrahmen zerdeppert hab, den ich mit lieben Zeichnungen meiner Familie und Freunde füllen wollte und meine USB-Treiber nicht zum laufen gebracht habe. Außerdem suche ich immer noch vergeblichst meinen Locher… Momentan klappt einfach mal wieder nichts. Mich würde es nicht wundern, wenn diese Woche nicht noch mehr solche wunderlichen und vor allem ärgerlichen Sachen passieren würden.
Und man glaubt es nicht, aber es gibt tatsächlich Kunden – die nach einem W-Lan-Kabel fragen – bisher habe ich das für nen Witz gehalten, aber scheiße nein – heute war es dann soweit.
Ich wusste nicht ob ich Lachen oder Heulen sollte, aber irgendwie naja – irgendwann begriff der Kunde auch das es sowas nicht gibt und kaufte danne in Lan-Kabel, obwohl er eine W-Lan-Karte hatte.
Es musste unbedingt verkabelt werden.
Apr
Verweint…
Posted by Olli as Gedanken und Gedichte
…verschlafen und verträumt,
mein Kopf ist wie leergeräumt.
Ziel- und Zeitlos am morgen,
in Gedanken bei meinen Sorgen.
Das Wetter strahlt, frischer Wind -
fühl mich wie ein kleines Kind.
Keine Lust, aber ich muss gehen,
werde meine Gedanken weiter auf der Arbeit sehen.
Apr
Leb Wohl
Posted by Olli as Gedanken und Gedichte
Viele Jahre haben wir durchgestanden, aber es geht nicht mehr. Du bist für mich jemand anderes, als ich es für Dich noch jemals sein kann. Jedes Wort und jede Zeile lässt mich Strahlen und Weinen zu gleich. Ich merke wie es immer weniger geht. Voller Eifersucht und Ungewissheit, nie zufrieden mit mir selbst. Wir werden nie diese Vertrautheit haben können, die wir einst hatten – das Gefühl wird immer das alte sein, aber gleichzeitig ist es nur eine Illusion.
Gerade vergingen die letzten Zeilen und ich überlege mir gerade, wie lange ich das aushalten kann…
Jede Träne nur für Dich, aber helfen tut es nichts…
Leb Wohl Jale – Hab Dank für alles
Eigentlich hatte ich noch was gezeichnet, aber ich kanns nicht einscannen. Sorry…. *wink*
Apr
Die Sonne scheint und …
Posted by Olli as Gedanken und Gedichte
…trotzdem ist es dunkel.
Lang geschlafen und früh morgens aufgewacht,
böse Träume, Einsam und aufgebracht.
Sonnenstrahlen dringen in mein Heim,
doch sie dringen nicht durch, bin zu allein.
Ein freier Tag, doch erholen kann ich mich nicht,
zu sehr sehne ich mich nach meinem Licht.
Monate sind vergangen,
aber noch lange nicht alles durchgestanden.
Freue mich über schöne Zeilen,
sie könnten etwas länger weilen.
Freunde und Familie die helfen wollen,
doch ich muss erstmal mit mir selbst wollen.
Freie Zeit, starre in den leeren Raum,
wieder frei, aber helfen tut es kaum.
Neues schönes Heim, doch zu Hause fühl ich mich nicht,
fühle wie mein Herz langsam auseinander bricht.
(( Macht Euch nicht so viele Gedanken, ich brauche einfach Zeit. Das Reimen, Zeichnen und Schreiben hilft mir dabei.
))

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